Ama-Pura
Zeit für
eine Massage

Ama-Puras FAQ (engl. für „Häufig gestellte Fragen“)

1. Was ist unter dem Begriff „Gesunde Sexualität“ bzw. „Sexuelle Gesundheit“ zu verstehen?

Die WHO-Definition besagt bereits seit 1975: „Sexuelle Gesundheit ist die Integration somatischer, emotionaler, intellektueller und sozialer Aspekte sexuellen Seins auf eine Weise, die positiv bereichert und Persönlichkeit, Kommunikation und Liebe stärkt. Grund­legend für dieses Konzept sind das Recht auf sexuelle Information und das Recht auf Lust.“ (siehe http://www.dstig.de/sexuelle-gesundheit.html)

2. Hat die AnuKan®-Massage etwas mit Sex zu tun?

Nein. Eine solche Massage hat absolut nichts mit Sex zu tun, aber viel mit der Entdeckung Deiner eigenen Sexualität. Es geht vordergründig um Körper­wahrnehmung, Entschleunigung, sinnliche Berührung und „Genuss-Schulung“.

3. Muss ich bei der AnuKan®-Massage ganz nackt sein?

Nein. Du bestimmst selbst, wie weit Du bereit bist zu gehen. Natürlich ist es von Vorteil für den ganzheit­lichen Effekt bei einer Ganz­körper­massage nackt zu sein. Wenn Du das aber nicht möchtest, lässt Du den Slip einfach an. Entweder einen, bei dem es nicht schlimm ist, wenn er sich voll Öl saugt, oder einen Einweg-Slip.

4. Warum ist die AnuKan®-Massage eine Heil­massage?

AnuKan® steht für die Kombination der beiden Themen „Sinnliche Berührung“ und „Gesund­heit“, die in der öffent­lichen Wahr­nehmung bisher kaum Kontakt hatten. Wird sinnliche Berührung auf eine bestimmte Weise praktiziert, lassen sich damit gesund­heits­fördernde Wirkungen erzielen. Außerdem gewinnst Du an Bewusst­heit, Fokus und innerer Ruhe.

5. Kann ein Therapeut die Anukan®-Massage schon verordnen?

Den Sexualtherapeuten fehlt ein Angebot, was neben dem Gespräch auch den Körper und die unmittelbare Erfahrung einbezieht. Hier wäre es sinnvoll eine begleitende Massage in die Therapie mit einzubeziehen. Leider sind die Kranken­kassen noch nicht darauf vorbereitet, solche Angebote zu finanzieren, da auch ausreichende Studien­arbeiten dazu auf diesem Gebiet fehlen. Bisher gibt es nur ein erfolg­reiches Beispiel einer Kooperation (und Kosten­übernahme) einer fortschritt­lichen Klinik mit Sinnesart, bei dem ein Patient nach einem Trauma zu einer neuen Form der Sexualität fand.

Aber das Institut Körper­sexual­therapie AnuKan® (IKST) wird im Frühjahr 2018 von Katrin Laux und Dr. Frank Pietzcker gegründet. Aufgaben­schwer­punkte sind die Ausarbeitung einer gleich­namigen Therapieform, ihre Bekannt­machung und die Durch­führung diverser Ausbildungs­module. Weitere Aufgaben sieht das Institut in einschlägiger Aufklärung und Wissens­vermittlung (siehe www.anukan.de).